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Nasenleser

Kranker Hund auf www.flipper-privat.de

Ich habe gehört, dass Zweibeiner jetzt auch gern Stöckchen tragen möchte. Und zwar in Bindestrichform. Weil viele Wörter angeblich zu lang sind. Mein Frau-chen ist also eine Schrift-Stellerin. Bin ich froh, dass ich keinen Vor-Namen und keinen Nach-Namen habe.  Ich bin auch kein Wach-Hund. Das wäre allerdings lesefreundlich, sagt man. So, so, denk ich mir, wie ich da unter meiner Kuschel-Decke liege. Was aber machen die Zwei-Beiner, wenn sie plötzlich Lust am Sprei-ßeln kriegen? Ich zum Beispiel zerbeiße Bindestriche, sprich Stöckchen mit Leidenschaft. Dann blieben ja bloß noch B-u-c-h-s-t-a-b-e-n. Aber hat das mit dem Lesen nicht irgendwann so begonnen?  Mit dem Stöckchen, sprich der Tatze? Bin ich froh, dass ich mit der Nase lese!

Hört, hört!

 

ML am See in Augsburg

Sie wundert sich, warum ich Stöcke schneller als Dummies finde. Sie ist aber auch ein Dummi, meine Chefin. Dummies sind ja tot. Stöcke lebendig. Die rufen mich zu sich: Hallo, hier bin ich, hier drüben! Die finden das toll, wenn ich sie aus dem Wasser rette, durch den Wald trage. Ist wie Oktoberfest für die. Auch Stöcke sollen auf die Wiesen dürfen, nicht bloß Steckerlfische! Aber das überhört ein Zweibein mit Attrappen statt Ohren am Kopf natürlich. Manchmal tut sie mir echt leid.

1-a-Hund zieht Wurzel

Wie ein Fotomodell sitzt Miss Lomax, der Labrador von der Schriftstellerin Shirley Michaela Seul im Landkreis Landsberg am Lech in malerischer Umgebung in der grünen Natur und sinniert über ihren neuen Blogeintrag im Hundeblog nach www.flipper-privat.de

Man gratuliert ihr. Zu mir, sprich zu meiner Hüfte. Laut Röntgenbild habe ich eine A1-Hüfte. Sie behauptet, sie würde mich genauso lieb haben, wenn ich eine Z-39-Hüfte hätte. Ich verstehe diese Zweibeiner-Mathematik nicht. Ich bin ein 1-a-Hund. Zieht man daraus die Wurzel und gibt ein Stöckchen, sprich Stochastik hinzu, lautet das Resultat, dass das die passende Hüfte für diese Pfanne ist. Schlag ein Ei drüber.

 

Orale Triebbefriedigung

Hund zerlegt Stöckchen, Labrador Miss Lomax macht kurzen Prozess am See, flipper-privat.de

Nur, damit mal klar ist, wie es in meinem Job als Muse abläuft. Was ich mir den ganzen Tag aus ihrem Hirn anhören muss, und dabei bleibt es ja nicht, manches schreibt sie auch noch auf – und veröffentlicht es dann. Beweisstück anbei. Also mir wäre so was peinlich. Da muss ich hin und wieder schon einen Stock zu Kleinholz verarbeiten. Aus reiner Lust und Freude, ganz ohne Freud!

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Holz vor der Hütte

Arbeitshund sammelt fleißig Holz, Lunas Haufen, flipper-privat.de

Das ist mein Haufen. Also das, was sie draus gemacht haben. Natürlich waren die Stämme dicker und länger. Er hat sie klein gemacht. Ne, nicht mit den Zähnen, wie es ein echter Kerl tun würde Mit einer Säge.  Er kann es wohl nicht verkraften, was ich an Stöckchen so Tag für Tag aus dem Wald schleife. Bloß damit sie es warm haben im Winter. Und ich plane langfristig. Den ganzen Sommer über schleppe ich Holz aus dem Wald. Von wegen, Hunde würden nur im Jetzt leben, ich lebe vorausschauend jetzt schon im nächsten Winter.

Mindestlohn für Hunde

Hund im Schnee, Berner Sennenhund mit Mütze und Maske, Moll ist ein Freund von Luna, flipper-privat.de

Wenn unsereins als Welpe zu einem Vierbeiner kommt, wissen wir erst mal sehr wenig über unsere Arbeitsbedingungen. Es gibt auch keine Tarifverträge, wir sind der Willkür der Chefs ausgeliefert. Manche von uns müssen richtig hart ran als Begleiter für Vierbeiner mit Einschränkungen. Die arbeiten schwer, öffnen Türen, nehmen Telefonate ab, sind alleinverantwortlich für den Alltag ihres Schutzbefohlenen. Andere sind nur für das Glück ihrer Vierbeiner verantwortlich, auch daran trägt es sich schwer.

 

Im Laufe meiner Begleitung wurden mir unzählige Jobs aufs Auge gedrückt. Ich spreche hier nicht davon, dass sie total schusselig ist und ständig was verliert, was ich ihr dann hinterhertragen muss. Sie ist manchmal regelrecht abwesend und bückt sich nach Stöckchen, die sie, ohne es zu merken, durch die Luft schleudert. Ich bring ihr das alles natürlich zurück, auch am Wochenende und abends. Arbeitsvertrag habe ich keinen. Neulich hat sie mich mal wieder als Schauspielerin ausgebeutet. Für eine Satire auf den zweiten Flipper-Krimi musste ich, wie peinlich, eine Spielzeugpistole aus dem Schnee buddeln. Sie traut mir erschreckend wenig zu. Und das alles wurde dann auch noch gefilmt. Ein wenig hat es mich schon gewurmt, dass das Ding im Buch bei Flipper echt und ein Maschinengewehr ist. Ich weiß nicht, ob sie so emanzipiert ist, wie sie immer tut. Werde das im Auge behalten … Und wer von euch das im Auge behalten will – hier der Link, wie sie Fährte nennt, zum Film:  http://cyberzoo.de/Shirley/flipper-II-QT2.mov

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