Archiv der Kategorie: aus Ghostwritings

Karma Cooking

Leckeres Buch bei www.flipper-privat.de

Kann man Liebe schmecken? Ja! Das habe ich beim Schreiben dieses Buches von Diana Johannes gelernt. Eine auch kulinarische Bereicherung!

Die Marotte mit der Karotte

Das Bewusstsein darüber, was wir tun, und die liebevolle Ausführung verändern die Stimmung. Es ist als würde die Sonne aufgehen. Bekomme ich das überhaupt mit, wenn ich während des Gemüseschneidens überall bin, nur nicht im Gefühl der Aubergine in meiner Hand? Wenn ich womöglich ständig rede, über andere lästere oder mich über irgendetwas ärgere? Weiterlesen

Entspannt mit Hund

Auch bei meinem zweiten Buch mit Stephanie Lang von Langen habe ich wieder viel über Hunde gelernt: Sind die fünf Grundbedürfnisse des Hundes erfüllt, genießt man ein entspanntes Miteinander. Und natürlich haben unsere Vierbeiner beim Verfassen die Ohren gespitzt und so manche Korrektur hineingewedelt.

 

 

Textprobe

Bellen, beißen, bieseln – Hunde markieren nicht um den heißen Brei herum

Lucy knabberte gern. Allerdings beschränkte sich die belgische Schäferhündin nicht auf die üblichen Accessoires wie Schuhe, sie hatte ihr Repertoire auf Menschenbeine erweitert und schon mehrere Menschen gebissen. „Nicht schlimm“, sagte Frau Huber, ihre Halterin, „nur so ein bisschen gezwickt.“

Das sah das Ordnungsamt anders, nachdem der zuletzt Attackierte sich in der Notaufnahme eines Krankenhauses behandeln lassen musste. Nach einer Wesensüberprüfung bekam Lucy Maulkorb und Leinenpflicht verordnet. Frau Huber fand das ungerecht, weil Lucy doch der liebste Hund auf der Welt war, und wie vorsichtig sie mit Kindern spielte, das müsse man gesehen haben. „Wissen Sie“, erklärte Frau Huber mir, „das liegt an dem ausgeprägten Schutztrieb von der Lucy. Ihre Vorfahren, die waren nämlich alle bei der Polizei.“ Weiterlesen

Jeder Mensch hat seinen Abgrund

Cover Nedopil

Tief blicken in die Abgründe der menschlichen Seele durfte ich beim Schreiben dieses Buches mit dem „bedeutendsten deutschen Gerichtsgutachter“ für forensische Psychiatrie Professor Norbert Nedopil. Ich habe viel gelernt und viele Inspirationen für meine eigene Laufbahn als Kriminelle erhalten, wenngleich ich diese nach wie vor lediglich mit Tasten statt Waffen betreibe.

 

Begegnung mit dem Bedrohlichen

Es trifft Sie wie ein Blitz: Der Mann, dem Sie in der U-Bahn gegenübersitzen, hat seine Frau vor den Augen seiner Kinder getötet. Beim Frühstück haben Sie sein Bild in der Zeitung gesehen, unter der Schlagzeile: Mörder auf freiem Fuß.

Was geht in Ihnen vor? Wie reagieren Sie?

Vielleicht tun Sie so als wäre nichts. Oder Sie wechseln den Sitzplatz, weil Sie sich bedroht fühlen. Es schießt Ihnen die Idee durch den Kopf, ob einer, der schon einmal einen Mord begangen hat, für Sie gefährlich werden könnte. Das ist nicht abwegig: Menschen, die bereits getötet haben, wiederholen eine solche Tat mehr als hundert Mal so häufig wie andere, die keinen Mord begangen haben. Weiterlesen

Essen, was gesund macht

Cover das Buch der Ghostwritern Shirley Michaela Seul

Eine bekömmliche Abwechslung auf meinem Speiseplan: Buchstabensuppe auf chinesische Art. Ich habe viel gelernt  beim Köcheln dieses Buches und auch einen Lieblingsprotagonisten: Professor Peng, so heißt er wirklich. Er hat Peter Asch in die Geheimnisse der chinesischen Küche TCM eingeweiht.

 

 

Hier eine kleine Vor-Vorspeise:

Das bewusste Essen beginnt beim Einkaufen. Mein erster Einkauf mit Professor Peng ist mir unvergessen. Es war am zweiten oder dritten Tag seines Aufenthaltes an der Eilima-Klinik am Chiemsee. Ich fuhr mit ihm nach München, wo ich drei große Asia-Shops ausfindig gemacht hatte. Professor Peng sollte alles einkaufen, was er benötigte. Ich war erleichtert, als ich einen Parkplatz vor der Tür des ersten Ladens fand, die Zeit war knapp bemessen. Ich musste schnell zurück in die Klinik, schließlich sollte ich das Mittagessen vorbereiten. Im Laden packte ich einen Einkaufswagen und raste durch die Warenreihen. Aber wo war der Professor? Ich drehte mich um. Er stand noch immer im Eingangsbereich. Ich blickte auf meine Uhr. Ich wollte ihn nicht drängen, aber die Zeit, meine Zeit raste. Schließlich blieb ich selbst stehen und beobachtete, wie der Professor in einer nervenaufreibenden Langsamkeit die Regale inspizierte. Er schaute viele Waren an, Gemüse nahm er zur Hand, roch auch mal daran oder prüfte seine Konsistenz. Doch er legte kein einziges Lebensmittel in den Wagen. Wir waren ohne Dolmetscher unterwegs. Ich konnte ihn nicht fragen und vermutete, dass ihm die Auswahl in diesem Geschäft nicht gefalle. Also würden wir in das nächste fahren und wenn er dort auch nicht fündig wurde, in das dritte – wenn die Zeit noch reichte. Was fraglich war bei dem Tempo, das der Professor an den Tag legte. Weiterlesen

Yoga unlimited: Feiere dein Leben immer und überall

Cover der Ghostwritern Shirley Michaela Seul

Wenn ich das Buch nur gelesen und nicht auch noch geschrieben hätte, würde ich denken: Das also ist AUCH Yoga? Ja, Yoga ist alles – OIS IS YOGA – und die Zusammenarbeit mit Percy Shakti Johannsen war eine große Freude für mich. Manchmal direkt feierlich bei all der Feierstimmung!

 

 

 

Die Brezenmeditation

Angenommen du betrittst eine Bäckerei in der Absicht, eine Breze zu kaufen. Dein Blick schweift über die Brotkörbe, du erkennst das Objekt deiner Begierde. Hinter der Theke steht noch so ein Ding auf zwei Beinen, und wenn du höflich bist, grüßt du, wenn nicht, verlangst du gleich, weswegen du hier bist: Eine Breze. Okay, du bist freundlich: bitte.

Das Ding hinter der Theke ist kein Brezenautomat, sondern ein Mensch. Und irgendwo in diesem Menschen gibt es einen Little Guru. Du erkennst ihn vielleicht nicht. Doch dein eigener Little Guru nimmt ihn wahr, und so öffnet sich auch dein innerer Blick. Du bist wach und klar und präsent, wenn du dir über deinen Little Guru bewusst bist – der mit dem Little Guru der Verkäuferin kommuniziert. Mit der du mittlerweile ebenfalls in gutem Kontakt bist: Sobald dein Little Guru aktiv ist, bist du offen für andere Menschen. Weiterlesen

Die Mutterglück-Lüge

mutterglueckluege_buchcover_106x160px„Ich bereue es, Mutter geworden zu sein, und ich liebe mein Kind über alles.“

#regretting motherhood

Warum erwarten wir eigentlich von Frauen, dass sie ihre Bedürfnisse vollkommen zurückstellen und sich fürs Kind aufopfern – und darüber auch noch glücklich sind?

So fängt das Buch an

 „Mama, noch mal!“

„Ja“, seufze ich.

„Mama, höher!“
Ich schubse Emma auf der Schaukel an. Sie kräht vor Freude. Fünf Uhr nachmittags. Seit einer Stunde hängen wir auf diesem Münchner Spielplatz rum.

„Wir gehen jetzt dann bald nach Hause“, sage ich.

„Nein!“, ruft Emma. Emma liebt Spielplätze. Ich hasse sie. Was natürlich so nicht stimmt. Was mein Kind liebt, das mag ich mindestens. Zur Not auch den Fettrand von Fleisch. Na gut, meistens. Muss ich alles mögen, was mein Kind mag? Ich werfe einen Blick zu den Müttern im Sandkasten. Für sie scheint es nichts Schöneres zu geben, als Sandkuchen zu backen, weil alles, was dein Kind erfreut, dich zutiefst beglückt. Du strahlst rund um die Uhr. Du bist Mutter! Ergriffen beißt du in einen Sandkuchen.

Ich schubse die Schaukel noch mal an, während ich ausrechne, wie viel Zeit mir bleibt, wenn wir jetzt gleich gehen. Heute ist noch viel zu tun. Wenn alles ohne Pannen läuft, könnte ich vor Mitternacht eine ganze halbe Stunde für mich rausschlagen. Die Aussicht beflügelt mich. Wieso machen alle anderen Mütter auf dem Spielplatz den Eindruck, gern hier zu sein? Wird ihr inneres Kind erweckt oder ist ihre Liebe größer? Ich bin 42 Jahre alt und dem Sandkasten entwachsen. Ich würde lieber was lesen. Oder arbeiten. Oder wenigstens den Einkauf schon erledigt haben, der ja mit einem Kind ewig dauert. Alles dauert ewig. Ich bin undankbar. Ich habe ein gesundes, frohes Kind und freue mich, weil es so hoch schaukelt. Wir lachen, meine kleine Emma und ich. Ein schöner Moment. Wie viele schöne Momente braucht es, um den Verlust des eigenen Lebens auszugleichen? Von außen betrachtet wirke ich wie die anderen Mütter. Es kann ja keiner in meinen Kopf reinschauen, wo diese schwarzen Rabenmuttergedanken herumflattern. Vorhin zum Beispiel, als die zwei Jungs sich kreischend um die Schaufel stritten. Da fiel mir mein schwuler Kumpel Schantalle ein. Wir kennen uns von einem Job in meiner Studienzeit. Ich war von einem Spielwarenhersteller als Walking Act in Form eines Steifftier-Teddybärkostüms gebucht. Schantalle verteilte Luftballons an Kinder. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Schantalle sagte neulich: „Stell dir vor, du hättest ein Blasrohr mit Betäubungspfeilen. Und immer, wenn du eine Verschnaufpause, Mutterpause brauchst, schießt du einen Pfeil ab auf dein Kind. Die Betäubung ist natürlich total gesund. Vitamin C und B2 und Folsäure, und die Pfeilspitze ist hundert Prozent bio. Dein Kind setzt sich hin und gibt zehn Minuten Ruhe. Schöne Träume garantiert.“
Entgeistert starrte ich ihn an, dann platzte ich laut heraus. Und dann sagte ich: „Du spinnst!“ Denn so was sagt man nicht. Man denkt es nicht mal. Aber irgendwie gefiel es mir. So ein Blasrohr könnte man auch in anderen Situationen gut gebrauchen. Wir feilten an unserer Idee. Man sollte verschiedene Betäubungszeiten anbieten. Fünf Minuten, zehn, zwanzig. Schantalle meinte, wir würden damit reich werden. Ich vermutete, wir würden gesteinigt werden. Denn das Verhalten gegenüber so genannten Rabenmüttern, die sich oft keines anderes Vergehens schuldig machen, als hin und wieder den Wunsch zu äußern, behandelt zu werden wie ein erwachsener Mensch, ist mittelalterlich. Leider gibt es kaum jemanden, mit dem ich mich so ketzerisch amüsieren kann, da dies gegen den Mutterkodex verstößt, und der kennt keine Gnade. Du darfst dich zwar beschweren, aber immer nur in witzigem Ton, und auch die kleinste Kritik an deinem Scheißleben als Mutter musst du sofort tausendfach ausbügeln, pampern, wegwischen, glätten, für null und nichtig erklären, war ja nur ein Witzchen. Ich behielt meine Kommentare meistens für mich. Ich wollte ja nicht als gefühllos, hartherzig und so weiter gelten, bloß weil ich die Wahrheit sage. Ich würde das zwar aushalten, aber womöglich müsste Emma etwas ausbaden. Ich möchte alles dafür tun, dass mein Kind glücklich wird. Aber inzwischen ist es mir bewusst, dass ich dabei womöglich über die Klinge springe. Die Mutter wird geboren, der Mensch, der sie vorher war, bleibt auf der Strecke.

Nichts als die Wahrheit?

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Die Arbeit an diesem Buch war die reinste Sahnetorte für mich als Krimiautorin, ich habe so viel erfahren über Lüge, Wahrheit, Scheinerinnerungen … und das von dem führenden Professor für forensische Psychologie in Deutschland. Auch unsere Zusammenarbeit war ein Sahnestück. Was dabei herausgekommen ist, ist allerdings: harter Stoff. Man könnte fast sagen: Eine Kalorienbombe mit Betonung auf dem Schluss

 

 

 

Hier ein Häppchen aus der Einleitung des Buches von Max Steller:

Das kurze Glück von Ben

Das Lächeln in seinem Gesicht ging gar nicht mehr weg. Ben konnte sich nicht erinnern, wann er zuletzt so gut drauf gewesen war. Mann, er war verliebt! Zuerst hatte er nicht in diesen blöden Club gewollt. Aber dann war er mitgegangen, und da stand sie an der Säule. Ein Blitz hatte ihn getroffen. Er hatte sie auf einen Drink eingeladen und dann auf noch einen. Sie hieß Annkathrin, und Ben war seit gestern Nacht kein Single mehr. Sein Opa hatte ihm mal gesagt, dass er es sofort gewusst habe, dass er seine Oma heiraten würde. „Wenn es so weit ist, Junge“, hatte der Opa gesagt, „das spürst du.“ Und genau das hatte Ben in dieser Nacht gespürt. Sie war es. Und wie lieb sie ihn danach zugedeckt hatte. Und diese süße Zahnlücke zwischen den Vorderzähnen. Weiterlesen

Der Wahrheitsjäger

Ein Titel der Ghostwriterin Shirley Michaela Seul ist Tamer Bakiners Buch "Der Wahrheitsjäger"

 

Tamer Bakiner, ein international tätiger Detektiv für Wirtschaftskriminalität, ermittelt in den Kreisen der Superreichen. Dabei stellt er auch spektakuläre Methoden vor, die meinen Blick auf die Welt verändert haben …

 

Hier geht’s zur Pirsch mit dem Wahrheitsjäger

Und hier eine kleine Fährte unter der Überschrift: Bitte verwanzen Sie meine Frau

Seitensprünge sind ein beliebtes Feld bei Detektiven. Als überwiegend Wirtschaftsdetektiv übernehme ich aktuell nur noch selten solche Aufträge, und dennoch öfter, als mir lieb ist. Es kommt immer wieder vor, dass mich Unternehmenschefs, Vorstände und Mitarbeiter in leitender Funktion, für die ich im Bereich der Wirtschaftskriminalität ermittelt habe, beiseite nehmen oder aus „privaten Gründen“ anrufen und dann mit ihrem Problem herausrücken: Ich glaube, meine Frau betrügt mich. Weiterlesen

Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen

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Als mir Tanja Buburas ihre Geschichte erzählte, wusste ich sofort, dass ich sie aufschreiben muss. 

 

 

Nachfolgend der Anfang von Ein Hund ist Herz auf vier Beinen

 

Prolog

Ich blicke in dein schlafendes Gesicht. Es ist so klein, dass es in meine Handfläche passt. Immer wenn ich dich ansehe, muss ich lächeln. Und es wird mir warm ums Herz. Seitdem du bei mir bist, fühle ich mich nicht mehr einsam. Und wann immer mir dieses große Wunder bewusst wird, durchströmt mich eine tiefe Dankbarkeit.

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Wenn der Tod plötzlich kommt

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Dieses Buch finde ich spannender als viele Krimis. Der Tod, um den es hier geht, ist ja auch kein erfundener. Andreas Müller-Cyran und Peter Zehentner haben ihm Hunderte von Malen in die Augen geschaut. Und den Menschen, die dann verzweifelt vor den Trümmern ihres Lebens stehen: Mein liebster Mensch ist gestorben. 

Nachfolgend eines meiner vier Lieblingskapitel aus Wenn der Tod plötzlich kommt

Mutti schläft

Holger kam zwei Stunden früher als gewöhnlich von der Arbeit nach Hause, weil der Gabelstapler kaputt gegangen war. Deshalb würde das Essen noch nicht fertig sein. Normalerweise stand das ruck, zuck auf dem Teller, kaum hatte er die Wohnung betreten. Mutti war auf zack. Vielleicht konnte sie ihm jetzt gleich zwei Eier braten. Weiterlesen