
Ich finde das unverzeihlich! Als Hund werde ich diskriminiert, obwohl ich so fleißig bin in meinem Job als Muse der Schriftstellerin. Mein Kumpel legt sich hin, ich sitze – und wer macht keine Anstalten, auf den Fingerzeig zu reagieren: Das Reh.

Ich finde das unverzeihlich! Als Hund werde ich diskriminiert, obwohl ich so fleißig bin in meinem Job als Muse der Schriftstellerin. Mein Kumpel legt sich hin, ich sitze – und wer macht keine Anstalten, auf den Fingerzeig zu reagieren: Das Reh.

Mein Herzensbuch ist türkis-golden auf die Menschenwelt gekommen.
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Es soll ja Artgenossen geben, die springen durch Reifen. Auch brennende. Andere haben Reifen um den Bauch. Und ich? Mir wird der nächste Job aufs Auge gedrückt, nachdem ich doch gerade federführend als Muse ein Buch veröffentlicht habe. Aber das ist kein Grund zum Jaulen, sondern zum Jauchzen, weil Sommerreifen viele Fahrten ins Blaue versprechen! Und auch wenn im Blau ein Au versteckt ist … ich wittere sie jetzt schon, die lauen Sommerabende am See …

Hab ziemlich viele Buchstaben apportiert in den letzten Monaten, manchmal sogar Wortketten und ganze Buchstämme. Heißt: Ich hab einen guten Job gemacht als Muse einer Schriftstellerin. Morgen rollt unser neuestes Werk vom Bücherstapel in die Meere der Buchläden. 
Und das ist kein Grund zum Jaulen, sondern einer zum Jauchzen!

Heute ist anscheinend wieder so ein Tag. So viel ich mitgekriegt habe, irgendwas mit Mut. K.o. Rage. Mein Geburtstag ist es nicht, der wäre mir als Hund auch WURSCHT. Als sogenanntes Haustier nicht. Da gibt’s nämlich WURSCHT. Um keinen Fehler zu machen, sag ich’s durch die Löwenmutter Blume. Wedel wedel zum Mut der Tag. Als Muse einer Schriftstellerin möchte ich noch anmerken, dass das ein Fall für den tiefen Geni wäre. Aber das ist Zweibeinern vermutlich zu hoch.

Leute, mir wird’s allmählich zu eng. Meine Artgenossen kriegen Knochen ins Körbchen und ich? Einen Herzchirurgen. Zumal ich ja sowieso weiß, was im Buch steht, habe ich es doch als Muse mit meinem Herzblut begleitet. Immerhin, wenn mir jetzt das Herz stillstehen würde, Dr. Ehsan Natour, also einer von den vielen hier neben mir, wird es schon wieder zum Schlagen bringen und hoffentlich auch das seiner zahlreichen Leser. Also befreit mich davon, damit ich mich wieder bequem ausstrecken kann!!!

Okay Leute, wir haben ihn befreit, aber was machen wir jetzt mit seiner Zwangsjacke und den Fesseln?
Wollen wir den überhaupt behalten? Die hat zwei verschiedene Augenfarben.
Ich find das super. Flipper hatte das auch.
Wer ist das denn?
Der Hund in den Krimis, für die ich Muse stehe.
Willst du mal in die Zwangsjacke?
Was krieg ich dafür?
Das siehst du nächste Sonntag.
… Und du, Zweibeiner, auch!

Promis sind für mich als Muse ja total normal. Am liebsten sind sie mir allein. Dieses prominente Zweibein musste ich leider mit zwei Vierbeinern teilen. Noch dazu war Bestechung im Spiel. Wenn du weißt, wer dahinter, sprich in der Jeans steckt, kriegst du ein Leckerli!

Dass sie um diese stinknormale Belanglosigkeit ein ganzes Buch schreiben kann, wundert mich. Ein Zweibein halt. Bisschen schwer von Begriff, sprich Nase und Ohr. Ich geb ihr trotzdem ein Leckerli.

Zweibeiner wissen mehr als Vierbeiner ahnen. Und weil ich als Muse an der Quelle sitze, habe ich meiner Schriftstellerin ein Buch diktiert. … Also ich finde es ist ganz gut geworden. Was meinst du? Ab morgen ist es im Handel.