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Hunde finden leicht Leichen

Miss Lomax und ihr Frauchen Michaela Seul

Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen. Mit diesem Satz beginnt die Kriminalromanserie um Flipper, den schwarzen Riesen und Franza, sein Frauchen, die dieses Wort nicht ausstehen kann, weil sie die Chefin ist. Seit die beiden ihren ersten Fall gelöst haben, bei dem Flipper eine flaschengrün schillernde Leiche unter einem Hochsitz aufstöberte, ziehen uns Hochsitze magisch an.  Denn was in Büchern steht, könnte doch irgendwann wahr werden? Und wer, wenn nicht wir, wäre prädestiniert, denn: Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen …

Hund im Folterkeller

 

Hund wird gefoltert unter www.flipper-privat.de

Und kein amnesty international hat mir geholfen, als sie mich in den Folterkeller verschleppt hat.

Als Muse einer Schriftstellerin stehst du nicht nur im Blog am Pranger.

 

Und was kommt dabei raus?

Teil 4 der Krimiserie mit Flipper und Franza:

Musik im Blut

Musikantenknochen

Der vierte Teil meiner Kriminalroman-Serie mit Franza und Flipper

Es gibt wunderschöne Folterinstrumente. Was ja schon im Wort steckt. Das Instrument bringt den Körper zum Klingen. Man kann Erstaunliches mit ihnen erschaffen. Nicht nur handwerklich, auch künstlerisch.

Folter ist ein ästhetisches Balancieren auf dem Rückgrat, wie es alle wirklich großen Kunstwerke vollbringen. Gerade die kleinen Fingerknöchelchen sind sehr empfindlich, und der Schaden, der dort angerichtet werden kann, ist beeindruckend. Was einmal zu Mehl zerrieben, wächst nicht mehr nach.

 

„Den kannst du nicht nicht kennen“, behauptete Rechtsanwalt Anton Dürr, bevor er mir den Namen des Menschen nannte, für den ich sterben sollte. Mein erster Auftrag als Bodyguard. Anton zog es vor, mich als Safetygirl zu bezeichnen. Ich fand das klang wie Callgirl. Und war ich dazu nicht zu alt mit meinen reifen 33? Eine gewisse Verwandtschaft ließ sich nicht leugnen: Beide Tätigkeiten fordern starken körperlichen Einsatz.

Ich hielt den Job als Bodyguard für eine Farce, eine verdeckte Aktion, um mir finanziell ein bisschen unter die Arme zu greifen. Wie die meisten Menschen, die mich und meinen Hund kennen, mag er meinen Hund lieber. Was mir nichts ausmacht. Ich mag meinen Hund oft auch lieber als mich.

Anton wies aus dem Fenster, wir saßen mit Blick zum Lenbachplatz.  „Das ist er“, sagte er.

„Der?“ Mir stockte der Atem. „Der ist das?“ Flipper warf mir einen aufmerksamen Blick zu. Er spürt es sofort, wenn ich aus der Balance gerate. „Aber das ist doch ein Weltstar! Spinnst du! Wie soll ich den beschützen?“

„Du begleitest ihn während der fünf Tage, die er wegen seiner drei Konzerte in der Olympiahalle in München verbringt“, erwiderte Anton ruhig. „Keine Gefahrensituationen, das habe ich vereinbart. Du nimmst nur die Termine im intimen Kreis wahr – bis 200 Personen …“ Er rammte seine Kuchengabel in den Mürbeteig. „Sei immer schön diskret. Es soll nicht sichtbar werden, dass du als Personenschützerin agierst.“

„Aber ich …“

„Du hast morgen um dreizehn Uhr einen Termin bei seinem Manager im Hotel Bayrischer Hof“, stellte Anton mich vor vollendete Tatsachen. In diesem Moment begriff ich es in seiner ganzen Tragweite. Ich würde den Zar kennenlernen! Einen Weltstar!  Die drei Konzerte in der Olympiahalle waren binnen Stunden ausverkauft gewesen, der Zar hätte zehn oder mehr geben können. Er war eines der Hauptthemen in den Damenumkleidekabinen der Fitnessstudios, in denen ich unterrichtete. Extrem gutaussehend, extrem geheimnisvoll, extrem erotisch. Ein Gesicht wie gemeißelt, männlich und edel, makellos auch der Körper, geschmeidig und muskulös. Sein dichtes langes schwarzes Haar trug er auf der Bühne offen. Auf seinem aktuellen Konzertplakat sprang er als Wildpferd über einen weißen Flügel. Bis zur Brust der Zar, darunter ein schwarzer Hengst.

… Ob Franza die Richtige für den Job ist? Immerhin: Flipper ist auch schwarz.

 

Flipperbox

Miss Lomax vor dem Flipper bei www.flipper-privat.de, dem Hundeblog von Shirley Michaela Seul

Ich wurde angepiept sprich angepinkelt sprich anmarkiert sprich angemailt, woher ich Lady in Black kenne wie im letzten Blogeintrag angepeilt. Nun, aus der Musikbox natürlich. Und wenn jetzt einer fragt: Die kenne ich wegen dem Flipper. Nicht dem Automaten, sondern dem Serienheld der Kriminalromane, für die ich als Muse meiner Schriftstellerin verantwortlich zeichne. Ich diktiere, sie tippt, und hier ist das Protokoll.

Wurstfolter

Der Hund Miss Lomax der Autorin Seul vor einem Grillteller

Was für eine Sauerei! Wurstfolter! Am offenen Feuer!  Und das ist der Dank dafür, dass ich ihr für den vierten Band ihrer Hundekrimiserie mit meinem fiktiven Kollegen Flipper so viele Ideen eingespeist haben. Ich steige für sie tief hinab in den Folterkeller der menschlichen Existenz, und für mich fällt nicht mal eine Wurst ab. Oder doch? Mal sehen, ob dieser Krimi als Bestsellerwurst gegrillt wird. Gib gern deinen Senf dazu!

Von der Inspiration zur Transpiration

Miss Lomax bei der Recherche für den vierten Band der Kriminalromanserie von Michaela Seul im Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber, mehr dazu auch unter www.flipper-privat.de

Auch eine Muse wird hin und wieder hart rangenommen, vor allem, wenn es ums Recherchieren geht. Was hab ich schon Kilometer auf den Ballen auf der Suche nach Tatorten. Neulich waren wir sogar im Foltermuseum. Ich hoffte ja inständig, Hunde müssten draußen bleiben. Dem war aber nicht so. Und so liefen wir zwei Stunden durch Kellergewölbe, und sie ließ sich für den vierten Band der Flipper-Serie inspirieren. Glaubte sie. Wer macht denn dann wieder die ganze Arbeit? Ich. Alles, was von ihr kommt, ist Transpiration. Glaubt mir, ich hab die bessere Nase als Schnüfflerin.

Mensch denkt, Hund lenkt

Was für ein hartes Hundeleben als Muse der Schriftstellerin Michaela Seul, die auch noch einen Blog führen muss unter www.flipper-privat.de

Jetzt kann ich ganz entspannt sein. Sie hat mein Diktat empfangen und tippt nun brav den vierten Band unserer Kriminalromanserie. Werfe nur hin und wieder einen Blick auf den Bildschirm, damit sie keinen Fehler macht. Aber ich sehe, Franza wird von vier Kerlen angegriffen, einem tritt sie das Knie durch, ich sehe, Flipper verbeißt sich in einem Unterarm, und ich sehe Kriminalhauptkommissar Felix TIxel, der eine Fährte verfolgt. Gutes Frauchen. Gut gemacht. Soll ich dir zur Belohnung verraten, wo ich den Knochen vergraben habe?

Tatort Apotheke

www.flipper-privat.de surft auf apple MacBook Air

Ich denk mich tritt ein Hengst! Sie geht mal kurz dahin, wo die Zweibeiner ihre Geschäfte zu verrichten pflegen. Ich schaue mal schnell nach, was sie so treibt. Schließlich haben wir Abgabetermin für den vierten Band unserer Hundekrimiserie, und da ich den Plot erschnüffelt habe, bin ich natürlich neugierig. Was aber sehe ich? Keinen Flipper, keine Franza und keinen Felix Tixel. Sondern Ohrreiniger! Ich scrolle runter und befinde mich nicht im Buchmanuskript, sondern in der Europa Apotheke! Was ist das denn für ein Tatort? Wir ermitteln in Bayern, nicht in Preußen!  Immerhin, Kapitel Hundegesundheit. Leute, was bedeutet das? Kriege ich was auf/in die Ohren? Droht ein Zeckenangriff? Wenn ich  Gehirnmeningitis habe, kann ich mir keine neuen Hundekrimis ausdenken. Bin etwas durcheinander. … ich hör noch was … die Spülung … ich drück mal am besten auf Enter.