Archiv des Autors: Luna

Über Luna

Die Muse der Schriftstellerin Michaela Seul kann sich über Stoffmangel nicht beklagen, denn ihr Studiensubjekt hat rund 70 Bücher in verschiedenen Genres veröffentlicht. Eines handelt von Luna. Darüber hinaus arbeitet Shirley Michaela Seul erfolgreich als Ghostwriterin. Womöglich beschäftigt Luna selbst einen Ghostwriter in ihrer Blog-Wurst? Gib gern deinen Senf dazu auf www.flipper-privat.de! Bloggende Hunde beißen nicht!

Buddha Coaching

 

Cornelia und Stephan Schwarz verbinden zwei Themen, die landläufig für Gegensätze gehalten werden. Doch Business und Buddha ergänzen sich. Ich habe viel gelernt bei diesem Buch.

 

 

Und so geht’s los:

Geschäftlicher Erfolg und geistige Entwicklung – ist das miteinander vereinbar? Oder muss man, um beruflich erfolgreich zu sein, bei den eigenen Werten ein Auge zudrücken? Im Spannungsfeld zwischen guten Absichten und der harten Realität bleiben Ideale bekannter Weise häufig auf der Strecke. Ist das als unabänderlich zu akzeptieren, wenn man Erfolg anstrebt? Oder gibt es einen Plan B?

Sie halten ihn in den Händen. Der Plan B heißt Buddha Coaching, und wer ihm folgt, schmälert seinen Erfolg gewiss nicht, denn wirklich Großes schaffen wir durch Verbindung anstatt Trennung. In den letzten Jahren wird es immer deutlicher: Menschen wollen nicht leben, um zu arbeiten, sondern suchen nach Lebensqualität und Sinnhaftigkeit in allen Aspekten ihres Lebens.

Im Buddha Coaching öffnen wir eine neue Perspektive. Coach und Klient befinden sich durch die buddhistische Psychologie in einem erweiterten Wahrnehmungsraum. Man kann unsere besondere Herangehensweise mit der Schulmedizin und der allopathischen Medizin vergleichen. In der Schulmedizin bekommt man eine Tablette für das Problem, in der allopathischen Medizin eines für das ganze System.

Im herkömmlichen Coaching wird oft nur ein bisschen an der Persönlichkeit herumgebastelt, damit dann alles wieder gut ist, das heißt, die Mitarbeiter, das Team wieder funktionieren. Denn darauf kommt es doch an? Tatsächlich? Im Buddha Coaching setzen wir andere Ziele, die die herkömmlichen jedoch beinhalten, mit dem Unterschied, dass sie schneller und leichter und vor allem auf einem direkten Weg erreicht werden. Das kommt vielen Menschen sehr zu Gute,  denn wir wollen ja alle immer schneller und größer und weiter und höher und breiter und besser werden, und das bitte gleichzeitig. Obwohl sich viele Unternehmen eine Life-Work-Balance auf die Fahne schreiben, steigt der Druck. Abschalten scheint kaum mehr möglich, alles soll jetzt gleich geschehen, und zwar perfekt. Dieser Zwang zum Perfektionismus hat eine epidemische Ebene erreicht, so diagnostiziert der Wiener Psychiater Professor Raphael Bonelli.

Da wir Menschen sind, keine Maschinen, werden wir nie fertig, bleibt vieles liegen. Wir müssen uns also noch mehr anstrengen, überall. Denn wir sind ja nicht nur berufstätig, wir sind vielleicht auch Eltern, möchten Quality-Time mit unseren Kindern verbringen, den Freundeskreis pflegen und Hobbys, uns um die eigenen Eltern kümmern, gut ernähren und Sport treiben, immer auf dem Laufenden halten, und idealerweise total entspannt sein. Denn Stress macht krank und zeigt peinlich deutlich, dass man beim Zeitmanagement versagt hat. Versagen jedoch ist das schlimmste. Versagen darf nicht sein in unserer Leistungsgesellschaft, in der wir anderen mit kreativen Posts pausenlos beweisen, dass wir noch da sind und wie gut es uns geht. Auf jeden Fall besser als anderen, was ganz schön zeitaufwändig ist, weshalb wir mit unserer Quality Time noch tiefer ins Minus rutschen. Aber dadurch, dass die anderen hoffentlich sehen, wie gut es uns geht, und das idealerweise liken, auch wenn sie hoffentlich grün vor Neid werden, erhalten wir unsere Daseinsberechtigung.  So findet das Leben größtenteils in der Außenwelt statt. Es gibt da aber noch etwas anderes, das Entscheidende nämlich: die Innenwelt. Dort befindet sich alles, was wir brauchen, um dem täglichen Wahnsinn Stand zu halten und mehr noch: ihn mit allen Sinnen zu genießen. Denn Genießen bedarf des Anhaltens, der Muße und von der Muse wird nur geküsst, wer auch präsent ist.

Buddha Coaching ist kein Notausgang, sondern ein Tor zum Licht. In den Religionen lautet die Schlüsselfrage: Glaubst du oder glaubst du nicht? Wer nicht glaubt, beneidet manchmal die Gläubigen – haben sie es nicht viel leichter, weil sie sich in ein großes Ganzes gebettet fühlen können? Der Buddhismus ist keine Glaubensfrage, ja genau genommen ursprünglich nicht einmal eine Religion, sondern eine Weisheitslehre. Die buddhistische Philosophie hat für alle Lebensfragen Antworten gefunden, sie entspringt keinem theoretischen Wissen, sondern praktischen Erfahrungen. Diese Erfahrungen kann jeder Mensch selbst machen, der sich für diesen Weg öffnet … und dann feststellen wird, wie schnell sich sein Leben zum Positiven verändert.

 

 

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Heiter weiter!

Ich bin echt echt, auch wenn ich ausgestopft ausschaue, sagt sie, die mich überhaupt nie ausstopft. Also es wär noch viel Platz, wie man an meiner Zungenspitze sieht, die nicht lügt, weil es ja keine Nasenspitze ist, also da könnte man schon mal ein Auge zudrücken oder zwei und so weiter und so heiter.

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Wenn das Leben stillsteht

Als Co-Autorin oder Ghostwritern habe ich schon so hinter manche Kulisse blicken dürfen. Für dieses Buch durfte ich an einer Herz-OP teilnehmen! Ich bin nicht umgekippt, es ist jedoch beim Schreiben ziemlich viel Herzblut geflossen!

 

 

Prolog

In meiner Heimat heißt es, die Seele würde im Herzen und im Hirn wohnen. Es war ein Schock für mich, als ich während meiner Ausbildung in Köln das erste Mal einen geöffneten Brustkorb ohne Herz sah. Der Patient lag auf dem Tisch, riesengroß klaffte das Loch, wo das Herz hingehört. Es war aber nicht da. Der Chef legte es mir in die Hand, ein Oberarzt bereitete das neue Herz dieses Patienten vor. Die beiden erfahrenen Kollegen führten eine Choreographie auf, die mich mit Bewunderung erfüllte. Wie sicher sie auf der Schneide des Todes balancierten, ja fast tanzten auf der grünen Bühne mit all dem blitzenden Edelstahl. Wie souverän sie Entscheidungen trafen, die über das Weiterleben des Patienten bestimmten. Der schlief tief … bekam von all dem nichts mit. Oder doch? Wo weilte seine Seele? Im Herzen jedenfalls nicht, erkannte ich in diesem Moment, denn das hielt ich in der Hand und spürte nichts, was allerdings kein Beweis war. Es war ein müdes Herz, fettbesetzt, und es hatte sich nur noch mit äußerster Anstrengung durch sein Leben geschleppt, war dabei immer größer und größer geworden und hatte es letztlich doch nicht mehr geschafft, seinen Körper gut zu versorgen. Wie ein alter, im Sterbebett liegender Mensch kam mir dieses Herz vor – und es sprach zu mir mit heiserer, ja fast schon gebrochener Stimme: Ich kann nicht mehr.

Deshalb wurde es ausgetauscht. Mit oder ohne Seele? Wie viele Herzen stehen einem Menschen zu? Und wie lebt es sich mit einem neuen Herzen oder nach einem ähnlich schweren Eingriff; wie lebt es sich nach einem harten Schicksalsschlag. Wenn das alte Normal wie aus dem Leib herausgeschnitten scheint. Vielleicht kommt es einzig und allein darauf an, die Stimme des Herzens zu hören? Wenn wir das alle tun, wie sähe unsere Welt aus?

Diese Gedanken beschäftigen mich bis heute und mit den Jahren habe ich Antworten gefunden … Einige davon möchte ich in diesem Buch mit Ihnen teilen …

 

 

 

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