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Po-Verbot!

Die einen schauen auf den Po, die anderen auf den Hund bei diesem Blog von www.flipper-privat.de der Schriftstellerin Michaela Seul und ihrer Hündin Luna

 

Das ist natürlich ein Problem bei Balljunkies. Sie sind fixiert auf ihre Droge. Und übersehen vor lauter Ball den Po, der in diesem Fall, betrachtet man die schlaffe rote Hülle, deutlich knackiger ist. Aber Po ist natürlich – wie so manch anderes auch, das richtig Spaß machen würde – strengstens verPOten.

Der pudelnackte Labrador

Der schwarze Labrador Miss Lomax, Muse der Schriftstellerin Shirley Michaela Seul, trägt ein buntes T-Shirt, das auch in einem der Fünfseenlandkrimis der Autorin vorkommt, die auch einen Hundeblog schreibt unter www.flipper-privat.de

Es ist sehr angenehm, die Reisevorbereitungen in den Händen der Zweibeiner zu wissen. Sie schreiben Listen, sie packen Koffer, sie sind gestresst. Ich leg mich faul in die Wiese und schau ihnen zu, wie sie meine Siebensachen ins Auto laden. Essen, Spielzeug, Bett, Korb, Decke, Ball, Zeckenzange, Halsband – da ist nicht mehr viel Platz für ihre Sachen. Aber im Gegensatz zu mir können sie nicht pudelnackt starten, da kämen wir nicht weit. Immerhin könnte sie dann wieder mal eine Kurzgeschichte schreiben. Sie macht ja in letzter Zeit nur noch Langstrecke, Romane ab 250 Seiten. Da kann einem schon mal die Zunge raushängen.

 

Hinter jeder erfolgreichen Schriftstellerin steht ein Hund

Würd ich zu ner Lesung gehen, wenn ich Ballspielen kann? Bestimmt nicht. Insofern hat sie Glück gehabt, dass ihre Lesung in München vorgestern so gut besucht war. Immerhin hat der FC Bayern gespielt. Fußball kann ich übrigens auch, mit Pfote und Schnauze. Leider ist bei mir immer schnell die Luft raus. Also beim Ball.

Die meisten Leute fragen bei Lesungen aus den Flipper Büchern: Gibt es denn ein Vorbild für ihn?

Hund mit Büchern, alle Vögel fliegen hoch, Luna und die Schriftstellerin Michaela Seul, flipper-privat.de

Das ist dann mein Auftritt. Gelegentlich werde ich sogar mit Flipper angesprochen. Daran hab ich mich gewöhnt, das gehört zum Showbusiness dazu. Und man hilft ja, wo man kann. Man erfindet alle ihre Bücher, man benimmt sich so gesittet, dass sie in Ruhe schreiben kann, man sorgt dafür, dass sie auch mal an die frische Luft kommt, wenn sie nicht weiterweißt, lässt man sich knuddeln, man isst immer ordentlich auf und bellt, bevor es klingelt, damit sie nicht hochschreckt und wieder mal nicht weiß, wo sie sich gerade befindet, im oder außerhalb eines Buches … also man ist im Dauereinsatz. Da könnte schon mal wieder ein Ball fliegen … oder?