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Luna Seelengefährtin

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Schreiben heißt auch, sich gegen das Vergessen aufzulehnen. Auf dieser Buchstabenfährte, kann meine liebe Luna für immer Gassi gehen. In mir lebt sie so lange weiter, wie ich atme.

Nachfolgend ein Textauszug aus Luna Seelengefährtin

Die Streber

Bei Frau Bärmann in der Hundeschule galten Luna und ich als Streber. Wenn die Chefs meiner Mitschüler oft eher deren Angestellte waren und als solche berichteten, was sich ihre Vierbeiner geleistet hatten, staunte ich. Mogli hatte auf das Sofa seines Frauchens geschissen. Die helle Luna hatte ihre Leine zerbissen, die dunkle Luna hatte Holzkohle gefressen und war fast gestorben, Pascha hatte so lange am Kabel gezogen, bis der Fernseher zersplittert am Boden lag. Chicco hatte eine Packung Schnapspralinen gefressen, danach musste ihm der Magen ausgepumpt werden; es kamen einige vermisste Gegenstände zum Vorschein. In der Tierarztpraxis roch es wie in einer Ausnüchterungszelle. Weiterlesen

Pirouetten des Lebens

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Was eine harte Kindheit bedeutet, habe ich beim Schreiben des Buches für einen Weltstar begriffen. Wie Marika Kilus den Spagat lernte, ist mir unvergesslich.

Nachfolgend die Passage aus Pirouetten des Lebens

Im Spagat

Zuhause hatte mein Vater die Hosen an, draußen meine Mutter. Ich richtete mich danach. Im Haus folgte ich Papa, draußen Mama. Da mein Training sich draußen abspielte, unterstand ich in diesen Zeiten meiner Mutter. Wann immer sie konnte, begleitete sie mich. Oft brachte sie mich aber auch nur. Zu Frau Zeiler zum Ballettunterricht, in die Kautschukschule, zur Rollschuhbahn, und holte mich dann wieder ab. Weiterlesen