Schlagwort-Archive: Mutter

Milchwelt

Hundewelpen an der Tankstelle auf www.flipper-privat.de

Sie hat meiner Mutter den Kopf abgeschnitten. Aber was will man von einer Krimiautorin schon erwarten. Andererseits hat sie damit Einklang von Stil und Inhalt bewiesen. Denn ehrlich gesagt war ich auch eher an der Zapfsäule als am Kopf interessiert. Aber so ist es auch bei kleinen Zweibeinern, wenn die Welt aus warmer Milch und weichem Busen besteht, unbefellt. Wir sind uns gar nicht so unähnlich. Wollen leben, essen, spielen, froh sein mit unseren Mitsaugern.

Auf den Hund gekommen

Seit fünf Tagen verließ sie das Haus zum ersten Mal. Sie musste einkaufen, zur Post und tanken. Obwohl sie mit dem Gegenteil gerechnet hatte, ging alles glatt. Auf der Post hatten sogar drei der zwölf Schalter geöffnet. Weiterlesen

Welpen sind wie Bücher

img_4646

Ich bin ja Muse. Meine Schwester Justy ist nun Mutter. Ich schreibe Bücher. Sie schreibt Stammbäume. Das heißt, sie muss die Protagonisten nicht erfinden, sie bringt sie komplett auf die Welt.  Sieben Stück auf einmal. Und jeder ist anders. Jeder ist ein eigenes Buch und wird gelesen von seinen zukünftigen Zweibeinern … und schreibt Geschichten … Hab’s ein schönes langes gesundes glückliches Leben meine Weffen und Wichten!

Mogli

41pmibzA2eL._SL160_ Kopie_sEin Buch, das viele Menschen bewegt hat und auch auf der Spiegel Bestsellerliste landete. Was Aljoscha egal sein dürfte. Manuela Kuffner, Moglis Mutter, erzählte mir die Geschichte ihres Sohnes, der schön und wild wie Mogli ist – und unberechenbar.  Manuela Kuffners Liebe ist stark genug, um für dieses außergewöhnliche Kind zu kämpfen, auch wenn sie das zeitweise mit sozialer Isolation bezahlt. Eine mutige Frau, ein toller Mogli!

Nachfolgend der Anfang von Mogli als die Welt noch in Ordnung ist …

Prolog

Aljoscha. Wir nennen dich Mogli. Du hast wunderschöne schwarze Augen, eine Haut wie Milch und Honig und dein Lachen kommt aus tiefster Seele. Ob es wohl Menschen gibt, die am falschen Platz geboren werden? Du scheinst manchmal eher in einen Urwald zu gehören, an einen Ort ohne Regeln und Gesetze; inmitten der Natur. Am liebsten läufst du barfuß und nackt, auch im Winter. Du verspürst wahrscheinlich wenig Schmerz. Wahrscheinlich ist ein Wort, das wir ständig gebrauchen, denn wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass du anders bist. Weiterlesen