
Natürlich liebe ich alle meine Kinder gleich. Aber bei diesem ist das Herzblut noch ein bisschen dicker!
Die Ehemannzipation
„Diana, ich ess’ jetzt ein Käsbrot“, sagt mein Vater, und meine Mutter bereitet es ihm mundgerecht zu.
„Diana, ich trink jetzt einen Kaffee“, sagt mein Vater, und mein Mutter setzt Wasser auf. Vor vielen Jahren schob ich mir im Beisein meines Vaters einmal ein Bonbon in den Mund. „Für mich auch“, bat er. Ich reichte ihm eines, er legte es auf die Zunge und rief empört: „Da ist ja noch Papier dran!“
Ich bin eine von sehr vielen, gehöre zu einem geburtenstarken Jahrgang. In meiner Kindheit saß der Mann am Steuer. Papa bestimmte die Route des Familienschiffs und hatte das Ruder in der Hand, Mama ordnete sich unter beziehungsweise schob Papas Ruder mit Charme und Diplomatie in die von ihr gewünschte Richtung. Weiterlesen



Ein Buch, das viele Menschen bewegt hat und auch auf der Spiegel Bestsellerliste landete. Was Aljoscha egal sein dürfte. Manuela Kuffner, Moglis Mutter, erzählte mir die Geschichte ihres Sohnes, der schön und wild wie Mogli ist – und unberechenbar. Manuela Kuffners Liebe ist stark genug, um für dieses außergewöhnliche Kind zu kämpfen, auch wenn sie das zeitweise mit sozialer Isolation bezahlt. Eine mutige Frau, ein toller Mogli!