FKK

Im Prinzip bin ich ja FKKlerin. Fell-Körper-Kultur. Aber in diesem Sommer habe ich mich zuweilen doch ganz gern bedeckt gehalten. Zumal  wegen meines bayerischen Ankers dringend ein kühler Kopf angesagt ist. Irgendjemand muss hier mal die Rute ergreifen und das Schiff in einen sicheren Hafen steuern. Ich reiß mich nicht um den Job, aber als Muse einer Schriftstellerin kann ich auch mal in die Rolle einer Kapitänin schlüpfen.  Ahoi!

Yogahund

Zweibeiner geben fortwährend Rätsel auf. Zuerst zieht sie ein komisches Fell an. Dann macht sie eine noch komischere Figur und sagt, das wäre ein Hund. Ich laufe mal unten durch, um ihr zu verdeutlichen, dass sie Dezimeter von der Yoga-Position Hund trennen. Auch ihre Pfotenstellung lässt zu wünschen übrig. Und ich dachte, wir hätten jetzt mal Urlaub, aber nein, es gibt auch hier viel zu tun für mich in der Menschenführung.

Hundesänfte

Mit meinem neuen E-Bike bin ich sehr zufrieden, vor allem was die Qualität der Akkus betrifft. Es sind zwei Stück der Marke Powerleg. Vorteil: Hohes Tempo. Nachteil: Nach zwei, drei Stunden schwächeln sie. Ich hoffe, das kriegt der Hersteller noch in den Griff, sprich die Wade, sonst muss ich mal beißen.

Bienenhund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind Spezialisten für verlorene Sachen. Aber wir finden auch Menschen. Sogar Tote. Erschnüffeln wir alles. Und Drogen und Geld und Sprengstoff. Auch total selten vorkommende fliegende Dinger wittern wir. Ist nicht ganz ungefährlich, die haben nämlich einen giftigen Reißzahn, genannt Stachel. Aber mein Platz hier im Gelb ist ideal. Gelb sind sie auch. Mit Schwarz drin. Bin gespannt, ob ich heute eine sehe. Gestern nix, vorgestern nix, vorvorgestern nix. Aber als Labradorin geb ich nicht so schnell auf. Ich bin fleißig wie eine … na, wie heißen sie gleich noch mal in menschlich … Ameise!

Strohhalme

Ich bin ja gegen Halme. Aber offenbar fürchten Zweibeiner zu verdursten, wenn sie auf ihre Halme verzichten müssten. Meiner Beobachtung nach gibt es tatsächlich welche, die ohne Strohhalm hilflos sind. Nun gibt es ja auch die Redewendung vom Strohhalm, an dem man sich aus dem Morast zieht oder so ähnlich. Ich schätze hier wachsen diese Halme. Hinter mir ist es ziemlich sumpfig. Aber Leute, ich brauch keinen Halm, um ans Trockene zu gelangen. Und ihr auch nicht, um Flüssigkeiten aufzunehmen. Ich glaub an euch, ihr schafft das!

Chef de Partie

Es gibt ein Oben auf der Welt. Da stehen die Sachen auf dem Tisch. Und ein Unten. Da kommt ziemlich wenig an. Außer man rempelt an ein Tischbein. Natürlich nicht absichtlich. Sondern weil man aus einem Traum aufgeschreckt ist. Da kann man nichts dafür. Und auch nicht für den Reflex, alles schnell sauberzumachen. Man weiß sich zu benehmen, man hat Manieren. Und dann liegt man zufrieden auf seinem Schaffell und in diesem Momenten ist unten ganz weit oben.